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Ubisoft hat den Aktienhandel aus Sicherheitsgründen ausgesetzt



Ubsioft-Aktien sind eingefroren und derzeit nicht handelbar, um „kurzfristige Kursschwankungen“ zu verhindern. Eine kurze Pressemitteilung verrät den Grund vom französischen Entwickler selbst.

Die Quartals- und Halbjahreszahlen von Ubisoft sollten am 13. November um 18 Uhr veröffentlicht werden. Doch als es soweit war, entschuldigte sich das Unternehmen und kündigte eine Verschiebung der Berichte an. Auch der anschließend geplante Investorenaufruf wurde verschoben, ohne dass ein konkreter Termin genannt wurde, wann die Alternativveranstaltung stattfinden soll. Ubisoft hat daher auch bei den zuständigen Behörden einen Preisstopp beantragt, um zu verhindern, dass die Verzögerung zu einem Kurssturz führt.

Ankündigung von Ubisoft zum Einfrieren des Aktienkurses. Quelle: Ubisoft

Wie berechtigt die Sorge von Ubisoft ist, zeigt der Kursverfall der letzten Tage und Wochen. wobei der Preis deutlich über 10 Prozent fiel. Von knapp 7 Euro auf rund 6 Euro in der ersten Novemberwoche. Das bringt den Gesamtwert von Ubisoft auf weniger als eine Milliarde Euro fällt. In einem Analyse der Games-Ökonomie taucht auf, dass Ubisoft in den letzten 5 Jahren rund 90 Prozent seines Marktwerts verloren hat. Eine Entwicklung, die mit mehreren Faktoren zusammenhängt, wie zum Beispiel wiederholt nur mäßig erfolgreichen Veröffentlichungen (Star Wars: Outlaws), Schichten (Assassin’s Creed: Shadows) und gelegentliche Spielerideen (Skull & Bones, XDefiant). Auch bei technologischen Trends hegt Ubisoft Ambitionen wie NFTs nicht dazu beitrug, den Marktwert zu steigern – oder dass ehemalige Mitarbeiter wegen Vorwürfen sexueller Belästigung landete vor Gericht Sind.

Performance der Ubisoft-Aktie in den letzten Jahren. Quelle: FInanzen.net

Die jüngste Entwicklung könnte die Auslagerung mehrerer großer Ubisoft-Marken zur Folge haben zur neuen Tochtergesellschaft zu tun, das zu 25 Prozent im Besitz von Tencent ist. Der chinesische Publisher hält seit 2018 einen Anteil von 5 Prozent an Ubisoft und erhöhte diesen im Jahr 2022 auf knapp 10 Prozent.

Während Ubisoft einst als größtes Videospielunternehmen Europas galt, musste das französische Studio diesen Thron nun an den polnischen Entwickler CD Projekt Red abgeben, der rund 100.000 Spiele hat 5,7 Milliarden Euro Lügen. Den zweiten Platz belegte die schwedische Embracer Group mit einem Wert von rund 1,8 Milliarden Euro.


Antonia Dressler ist Redakteurin bei IGN Deutschland. Sie findet Finanzen und Marktbewegungen viel spannender als Videospiele. „Wie ein Puzzlespiel, nur echt“ Es ist auf zu finden Instagram.





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