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Project Motor Racing Test/Rezension (PC, PS5, Xbox One)



Rennsimulations-Hoffnung für Konsolenspieler?

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Sim-Racers Projekt Motorsport Es gab viel Hype. Grund dafür sind unter anderem die Darstellungen in Interviews und Trailern. Mit Texten wie z. B. „Es liefert unübertroffenen Handling-Realismus“ oder „Es ist die beste KI, gegen die ich je gefahren bin, und ich fahre mit allem.“ Projekt Motorsport als neue Rennsimulation angekündigt.

Das Entwicklungsstudio Straight4 Studios ist zwar neu, aber kein unbeschriebenes Blatt. Vor der Trennung von EA arbeitete ein Großteil des Teams um CEO Ian Bell unter anderem für Projekt CARS 1 Und 2 verantwortlich. Die Erwartungen waren also hoch Projekt Motorsportvor allem vom Marketingansatz her super.

Ob die neue Rennsimulation diese Erwartungen nach nur 3 Jahren Entwicklungszeit und mit der noch nicht weit verbreiteten GIANTS-Engine erfüllen kann, erfahren Sie in diesem Testbericht.

Screenshot von Project Motor Racing

Neuer Rennkarrieremodus oder Flop?

Ein neuer Rennkarrieremodus wurde weithin angekündigt, ein intensiver Überlebenssimulator, in dem Sie die Rolle eines Fahrers und Teammanagers übernehmen. Zunächst können Sie ein Budget von 75.000 bis 2 Millionen US-Dollar wählen und ein passendes Auto kaufen. Darüber hinaus müssen Sponsoringverträge ausgehandelt werden und an jedem Rennwochenende fallen für Ihr Team Startgelder und Reisekosten an. Jeder Absturz rächt sich finanziell und zu viele Misserfolge können zum Bankrott und zum Karriereende führen. Im gnadenlosen Authentic-Modus gibt es keine Anpassungen, während diese im Classic-Modus möglich sind. B. erlaubt und somit den Karrieremodus erleichtert. Im Authentic-Modus müssen Sie in niedrigeren Klassen wie dem Mazda MX-5 Cup starten und sich bis zu den Top-Meisterschaften hocharbeiten.

Es erwartet Sie eine eher triste Darstellung in Speisekarten und auf der Rennstrecke. Ja, der Ansatz ist gut, aber was nützt es, wenn diese Spielregeln nicht für die KI gelten? Auch hier darf man keinen Story-Modus erwarten; Im Endeffekt ist es eine Mischung aus Menüs und Rennwochenenden.

Screenshot von Project Motor Racing

Gameplay und Steuerung

Das Gameplay von Projekt Motorsport handelt von einer herausfordernden Rennsimulation mit über 70 lizenzierten Autos, lasergescannten Strecken, dynamischem Wetter und einem Karrieremodus, der Finanzmanagement und intensives Rennen kombiniert. Aber die Steuerung fühlt sich inkonsistent an, mit Arcade-ähnlicher Physik in einigen Klassen, schlechtem Force-Feedback an den Lenkrädern und träger Steuerung bei Controllern. Anfahren und gleich losfahren ist unabhängig vom Fahrzeug oder Eingabegerät nicht möglich – das Gefühl, einen Rennwagen zu fahren, ist nicht vorhanden. Das Auto neigt dazu, auf Geraden, in Kurven oder in anderen Situationen unerwartete Dinge zu tun. Es kommt auch auf das Auto an. Der MX-5 ist z. B. auch ohne Einstellungen noch gut fahrbar, während ich bei anderen Fahrzeugen das Gefühl hatte, auf Ballonreifen zu fahren. Dadurch sind Rennen kaum möglich.

Auch die KI ist bisher eher mittelmäßig. Sie folgt einfach ihrer Linie, achtet überhaupt nicht auf den Spieler und wird dich in jeder Kurve zu 100 % berühren, wenn du sie überholst. Außerdem entfallen alle Nachteile, die man hat – Reifen, Start, Ideallinie – für die KI. Sie fährt also immer fehlerfrei (bis auf Unfälle mit dem Spieler) und ist immer im Vorteil.

Hinzu kommt ein sinnloses Strafsystem. ZB durch Bremsen von der Strecke abgekommen, 2 Sekunden. Aber beim Überholen hat man einen klaren Vorteil, sogar 2 Sekunden. Mit echtem Rennsport haben die Strafen wenig zu tun.

Screenshot von Project Motor Racing

Grafik & Sound

Grafisch Angebote Projekt Motorsport eine gemischte Erfahrung. Im Menü sind die Autos und der Innenraum gut detailliert. Auch das Gras auf den Gleisen ist ein Highlight. Das war’s mit den positiven Aspekten. Auf der Strecke wirken Farben und Texturen blass, Wetter- und Partikeleffekte wirken künstlich. Hinzu kommen knallende Texturen und Schatten. Der digitale Rückspiegel sieht aus wie ein PS2-Spiel in einem PS5-Spiel ohne Kantenglättung. Darüber hinaus gibt es ein Menü, das jeden UI-Designer zum Staunen bringen würde, die Präsentation sieht aus wie ein schlechtes Indie-Spiel.

Der Sound einiger Autos ist gut, aber noch weit von der Realität entfernt – daher als Rennsimulation nicht ausreichend. Insgesamt noch im akzeptablen Bereich. Es gibt auch Soundeffekte, die das Auto auf der Strecke macht, die einem nicht gerade dabei helfen, ein Gefühl für das Fahrverhalten zu bekommen. Das bedeutet, dass Reifen immer das gleiche Geräusch haben, egal ob beim Rutschen, Bremsen usw.

Screenshot von Project Motor Racing

Abschluss

Eine Vorbemerkung: Das Spiel macht im aktuellen Zustand „out of the box“ keinen Spaß. Das Force-Feedback für Lenkräder muss zunächst aufwändig aufgebaut werden. Selbst dann funktioniert es nicht immer, da es vom Auto abhängt. Die Einstellungen müssen teilweise neu geladen werden, einschließlich eines kompletten Neuladens des Rennens. Der Controller ist eine Alternative, allerdings nicht für jedes Auto, da einige Klassen praktisch unkontrollierbar sind. Weitere Probleme bereitet die Reifensimulation; Es soll realistisch sein, sorgt aber für zusätzlichen Frust, insbesondere wenn die KI ohne diesen Nachteil einfach ihrer Linie folgen kann. Unterm Strich besteht großes Frustpotenzial, denn ohne umfangreiches Training macht es keinen Spaß. Ja, es soll eine Rennsimulation sein, aber sie hat zu viele Fehler: Physik, schlechter Netcode, schlechte KI, schlechtes Strafsystem, komplexe Einstellungen usw. Gerade bei den Einstellungen wäre ein einfacher Start besser gewesen und dann könnte man durch Feinabstimmung der Einstellungen mehr rausholen.

In seinem jetzigen Zustand wird es so sein Projektmotor RennenDas Erlebnis macht selbst Hardcore-Rennsimulationsfans kaum Spaß. Insgesamt bietet es spannende Ansätze und eine gute Auswahl an Routen und Fahrzeugen. Auch die Mod-Unterstützung klingt vielversprechend. Wir können nur hoffen, dass die Entwickler den Dreh rauskriegen. Der Patch vom ersten Tag konnte bereits einige verheerende Fehler beheben, die ich hier nicht erwähnt habe. Es gibt auch Ansätze für den Online-Modus durch verschiedene Modi, allerdings muss zunächst die Grundstruktur verbessert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Projekt Motorsport hat noch einen langen Weg vor sich. Wer bereit ist, sich auf eine eher unfertige Rennsimulation einzulassen, kann sich diese mangels Alternativen gerne auf der Konsole anschauen. Wenn Sie sofort ein zufriedenstellendes Rennerlebnis wünschen, sollten Sie abwarten.

Profi

  • Mod-Unterstützung
  • Interessanter Karrieremodus und Online-Modi
  • Gute Fahrzeug- und Routenauswahl

Kontra

  • Schlechte Präsentation
  • Schlechte KI
  • Technisch teilweise schwach
  • Kein Radar

Bewertung

Testergebnis: 60 %

Kaufempfehlung

35 %Nicht für jeden geeignet

Wurde getestet Projekt Motorsport An PS5 von Macht 87. Das Spiel war zum Zeitpunkt unseres Tests für uns geeignet Version1.060 vor. Der Testexemplar/Rezensionscode für Projekt Motorsport wurde uns geschenkt von Astragon kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke schön!




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