Expedition 33 war wahnsinnig tief!
Bereits zur Veröffentlichung kümmerte sich Hell-Dunkel: Expedition 33 für großes Aufsehen. Das Spiel begeisterte fast auf ganzer Linie und wurde von Kritikern und der Gaming-Community gefeiert. Auch bei den Game Awards 2025 konnte der Titel von Entwickler Sandfall Interactive und Publisher Kepler Interactive überzeugen.
Die Kategorien waren „Beste Spielregie“, „Beste Erzählung“ und „Beste Art Direction“. Hell-Dunkel: Expedition 33 ging daher auch als Sieger hervor. Lorien Testard wurde ausgewählt Hell-Dunkel: Expedition 33 in der Kategorie „Beste Partitur und Musik“, Jennifer English in der Kategorie „Beste Leistung“. Der Wettbewerb musste sich auch in den Kategorien Bestes Rollenspiel, Bestes Independent-Spiel und Bestes Debüt-Indie-Spiel messen Hell-Dunkel: Expedition 33 keine Chance.
Kein Wunder, dass dieser Titel auch die Aufmerksamkeit der großen Tageszeitungen auf sich zieht. Diesem Thema widmete sich beispielsweise die New York Times Hell-Dunkel: Expedition 33 und schrieb in einem Artikel, dass Stephen Totilo auf BlueSky zitiertdas hat Sandfall bestätigt dass das Budget für Hell-Dunkel: Expedition 33 betrug weniger als 10 Millionen US-Dollar.
Der Artikel zeigt auch, dass Sandfall beweisen wollte, dass Indie-Studios in der Lage sind, angesehene Spiele zu einem Bruchteil des Budgets und Personals zu produzieren, auf das große Studios normalerweise angewiesen sind.
Unter dem Beitrag wird bereits viel diskutiert, Denn manche haben ein Problem damit, dass ein Budget von 10 Millionen US-Dollar immer noch als Indie-Titel gilt. AA wird das neue AAA sein, sagt Arizona Joe. Andere argumentieren jedoch Hell-Dunkel: Expedition 33 ist immer noch ein Indie-Spiel, egal ob Budget oder nicht, Teamgröße oder nicht. Viele scheinen sich darin einig zu sein, dass, obwohl wir über das AA-Budget sprechen, das nichts am Indie-Status ändert.
Für einen Titel, der bei den Game Awards so viel gewinnt und die hoch angesehene (und viel teurere) Konkurrenz schlägt, ist das Budget unglaublich niedrig.
Andere sehen ein ganz anderes Problem und fragen sich, wie viel Arbeit in Billiglohnländer ausgelagert wurde, wo billigere Studios an dem Titel gearbeitet hätten, was auch den Preis gedrückt hätte. Diese Diskussionen werden wohl so schnell nicht abebben, sondern durch den Artikel noch befeuert. Auf jeden Fall der Triumph Hell-Dunkel: Expedition 33 und das Budget von unter 10 Millionen US-Dollar führt zu mancher Debatte, die vielleicht dringend in die eine und andere Richtung geführt werden sollte.
Nicole Sälzle schreibt als freie Redakteurin für IGN Deutschland und liebt es, ferne Welten zu erkunden, insbesondere die Star Wars- und Marvel-Universen. Wenn Sie sie auf ihren Abenteuern begleiten möchten, besuchen Sie sie bitte Instagram.
