Laut einem echten Kanadier hat Steph viel Schlimmeres durchgemacht, als die Serie auf den ersten Blick zeigt
In Folge 7 erfahren wir endlich mehr über Stephs Hintergrundgeschichte. (Bildquelle: Amazon MGM Studios)
Während Steph Harper (Annabel O’Hagan) in der ersten Staffel von Fallout in Vault 33 noch relativ unauffällig bleibt, wird sie in Staffel 2 zur zentralen Figur in den beiden Vaults und wir erfahren mehr über ihre Herkunft und Hintergrundgeschichte.
Folge 7 zeigt dann ihre Flucht aus einem US-Internierungslager in Alaska. Laut einem Kanadier ist Ihr Weg nach Süden noch härter, als die kurze Szene in der Serie zeigen kann.
Wildnis, Kälte, Bären
Wie wir in der Folge sehen, beginnt Stephs Flucht in die USA in Uranium City. Das heißt eigentlich eine echte Stadt in Kanadadessen Name natürlich perfekt zu Fallout passt. Das eigentliche Modell wurde 1952 in der Nähe einiger Uranminen gegründet, verwandelte sich dann aber nach der Schließung der letzten Mine im Jahr 1982 in eine Geisterstadt.

Im Fallout-Universum wurde Uranium City in ein Gefangenenlager umgewandelt.
Im Norden der Provinz Saskatchewan liegt Uranium City über tausend Kilometer bis zur Nordgrenze der USA. Und dieser Weg ist ganz einfach, wenn man Jesse P. glauben darfWer kommt aus Kanada:
Es gibt keine Straßenverbindung nach Uranium City, man kann nur dorthin fliegen. Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn es Straßen gibt, die nur im Winter befahrbar sind.
Die Tatsache, dass Steph im Winter die Reise von Uranium City nach Kalifornien angetreten hat, ist eine beeindruckende Leistung, insbesondere wenn sie zu Fuß unterwegs war. Dies liegt im Gebiet des Canadian Shield, mit anspruchsvollem Gelände, vielen Bären, Elchen und anderen Lebewesen, die Sie nicht in ihre Nähe wollen. Außerdem ist es extrem kalt, selbst für robuste Schlauchboote (umgangssprachlich für Kanadier).
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Fallout ist viel realistischer als Sie denken
Kein Wunder also Die Flucht aus Kanada war für Steph offensichtlich eine traumatische Erfahrung war, dass das sie immer noch verfolgt. Um zu überleben, musste sie letztlich nicht nur ihre schwer verletzte Mutter, sondern auch einen Teil ihrer Menschlichkeit zurücklassen: Unterwegs ermordete sie mindestens zwei Menschen und musste sich vermutlich vor dem US-Militär verstecken.
Stephs Hintergrundgeschichte erklärt auch, warum sie kein Interesse an den Vereinigten Staaten und den Menschen im Vault hat. Im oben verlinkten Artikel erklären wir, warum Kanada und sein südlicher Nachbar im Fallout-Universum Feinde sind und welche Auswirkungen dies auf die Geschichte hatte. Allerdings wissen wir noch nicht, was Steph mit den Tresoren vorhat.
