Adobe-Konkurrent Affinity bietet seine Vektor-, Pixel- und Layout-Apps jetzt kostenlos an
Affinity bietet seit Jahren hochwertige Software zur Bearbeitung und Erstellung von Pixel- und Vektorarbeiten sowie die Möglichkeit zur Erstellung von Layouts. Während Adobe seine Programme nur über ein teures Abonnement zur Verfügung stellt, bietet Affinity Photo, Designer und Publisher zum günstigen Preis und gegen eine einmalige Zahlung an. Als Canva Affinity jedoch übernahm, waren die Leute skeptisch und als am 30. Oktober eine große Ankündigung bekannt gegeben wurde, befürchteten viele, dass die Affinity-Software auf ein Abonnementmodell umgestellt werden würde.
Zwar wird für die Nutzung der Canva-KI-Tools innerhalb von Affinity in Form eines Canva-Pro-Abonnements eine Abonnementgebühr erhoben, aber alle, die auf KI-Tools verzichten, können sich freuen, denn statt die Affinity-Apps künftig weiterhin gegen eine einmalige Zahlung oder gar im Abo-Modell anzubieten, sind sie nun kostenlos und nach Angaben des Unternehmens für immer verfügbar.
Das Versprechen grenzenloser Freiheit endet nicht mit der kostenlosen Nutzung der Affinitätsprogramme. Dies entwickelte das Unternehmen weiter und vor allem Affinity Photo, Affinity Designer und Affinity Publisher wurden in einem Affinity Studio zusammengeführt. Dementsprechend müssen Sie lediglich eine App herunterladen, in der Sie völlig frei zwischen den Komponenten Foto, Designer und Publisher hin und her wechseln können. Mit der neuen Affinity-App können Sie sich jetzt auch Ihr eigenes Studio zusammenstellen, in dem Sie alle Ihre Lieblingskomponenten so anordnen können, wie es Ihnen im Alltag passt.
Um Affinity Studio herunterzuladen, benötigen Sie ein kostenloses Canva-Konto, aber in Zukunft wird es auch möglich sein, mit Affinity Studio zu arbeiten, ohne sich erneut anzumelden oder online zu verbinden.
Der Schritt von Affinity und Canva wird jedoch immer noch mit Skepsis betrachtet. Viele Leute können nicht glauben, dass Affinity Studio kostenlos erhältlich ist und vermuten, dass es einen Haken gibt. Manche Leute sehen darin die Notwendigkeit, ein Canva-Konto zu erstellen, andere gehen davon aus, dass es im Canva-Abonnement enthalten ist, um die KI-Funktionen freizuschalten. Aufgrund früherer Erfahrungen mit verschiedenen Unternehmen und Tools befürchten viele, dass ihre eigenen Arbeiten zum Trainieren künstlicher Intelligenz genutzt werden. Affinity schreibt:
„Nein, wir verwenden Ihre Inhalte in Affinity nicht, um KI-gestützte Funktionen zu trainieren oder auf andere Weise dabei zu unterstützen, KI-gestützte Funktionen zu erlernen und zu verbessern, wie z. B. Modellbewertung oder Qualitätssicherung. Affinity speichert Ihre Inhalte lokal auf Ihrem Gerät und wir haben keinen Zugriff darauf. Wenn Sie Inhalte in Canva hochladen oder exportieren, entscheiden Sie, ob diese zum Trainieren von KI-Funktionen verwendet werden können. Sie können Ihre Datenschutzeinstellungen jederzeit in Ihren Canva-Einstellungen einsehen und anpassen.“
Nicole Sälzle schreibt als freie Redakteurin für IGN Deutschland und liebt es, ferne Welten zu erkunden, insbesondere die Star Wars- und Marvel-Universen. Wenn Sie sie auf ihren Abenteuern begleiten möchten, besuchen Sie sie bitte Instagram.
