Black Ops 7 Test/Rezension (PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series)
Black Ops 7 ist das bisher beste COD! 😉
Mit Call of Duty: Black Ops 7 Treyarch und Raven Software liefern ein weiteres Kapitel in der langjährigen Shooter-Reihe, in der versucht wird, Bekanntes mit einigen frischen Ideen zu vermischen. Das viel beworbene Spiel startete am 14. November 2025 und bietet erneut die typischen drei Säulen der Reihe: eine (diesmal) kooperative Kampagne, ein umfangreiches Multiplayer-Angebot und den obligatorischen Zombies-Modus. Während Fans vor allem auf technische Verbesserungen und neue Spielmodi für die PS5 gespannt waren, sorgte das Gesamtpaket für gemischte Gefühle. Black Ops 7 bietet viel Inhalt und spektakuläre Momente, wirkt an manchen Stellen aber auch überladen und inkonsequent. Insbesondere die Koop-Kampagne ist sehr umstritten, da sie immer online läuft und nie pausiert werden kann. Naja, das könnte doch was sein, oder?
TreyarchDas Studio hinter vielen Black Ops-Spin-offs leitet die Entwicklung und wird von unterstützt Raven-Software unterstützt. Eine Interaktion, die inzwischen zur Routine geworden ist. Treyarch bringt die Erfahrung und die Black Ops-Identität mit, Raven steuert zusätzliche Entwicklungsressourcen und Feinschliff bei, insbesondere bei Multiplayer- und Live-Service-Elementen. Beide Studios profitierten von erheblichen Ressourcen von Activision, was das Spiel technisch höchst anspruchsvoll erscheinen lässt, gleichzeitig aber die Gefahr besteht, dass die Quantität die Qualität überwiegen könnte.
Wäre ein Alleingang wirklich so altmodisch gewesen?
Black Ops 7 folgt einer Geschichte, die alten Black Ops-Elementen folgt. Politische Intrigen, Schattenoperationen und bekannte Antagonisten. Die Handlung ist weiter in die Zukunft verlagert und setzt die Geschichte von Charakteren wie David Mason fort, wobei das Team über ein Wiederauftauchen des berüchtigten Raul Menendez diskutiert. Auffällig ist, dass Treyarch die Kampagne eindeutig auf Koop-Spielbarkeit ausgelegt hat. Missionen sind als gemeinsame Einsätze konzipiert, was neue Dynamiken ermöglicht, allerdings auf Kosten der individuellen Charakterentwicklung im Hinblick auf die Erzählung. Die Kampagne birgt einige Designrisiken, die jedoch nicht alle erfolgreich sind. Es bietet emotionale Momente, bleibt aber narrativ auf der Strecke und ist teilweise unterentwickelt.
Gameplay und Steuerung
Was das Gameplay betrifft, bleibt Black Ops 7 hinsichtlich der Kernmechanik ein typisches Call of Duty der letzten Jahre. Schnelle, präzise Aufnahmen, präzise Kartenflussdesigns und starkes Fokus-Feedback. Die Präzision beim Zielen liegt bei diesem Ego-Shooter auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Doch was wäre Call of Duty ohne etwas Neues oder tatsächlich Bewährtes? Dies bedeutet, dass der Charakter wieder höher und weiter springen kann, ähnlich wie bei COD Advanced und dem ersten Einsatz des Exoskeletts. Aber hier sind die Bewegungen viel reduzierter. Wirklich neu sind die eingeführten Bewegungsmechaniken, die dem Mehrspielermodus mehr vertikale Optionen bieten und die Mobilität spürbar erhöhen. Mit der L3-Taste können Sie sich jetzt schneller seitwärts und rückwärts bewegen.
Auf der PS5 fühlt sich die Steuerung im Allgemeinen sauber und direkt an, solange die Serverstabilität natürlich gut ist. Zumindest in unserem Test hatten wir keine Verbindungsprobleme oder Paketverluste (Online-Netzwerk).
Die Kampagne profitiert von einem variablen Missionsdesign, die Koop-Anforderung verändert jedoch das Tempo und Pausen sind leider tabu. Die Kampagne kann nur online und mit bis zu 3 anderen Spielern gespielt werden. Anstelle der klassischen Pause-Taste können Sie nur in die Lobby fliehen. Szenarien, die alleine spannend wären, verlieren mit mehreren Spielern oft an Spannung. Vor allem die obligatorischen Scharfschützenmissionen gehen dadurch komplett verloren und finden meist nur mit einer gehörigen Portion lauter Action statt.
Zombies glänzt erneut mit kreativen Rundenmodi und Belohnungssystemen. Zudem wirkt das Zombie-Abenteuer im Vergleich zur Kampagne stabiler und spürbar fesselnder.
Den höchsten Wiederspielwert bietet ohnehin der Multiplayer-Modus, der in Black Ops 7 enorm viele neue und bekannte Karten bietet. Der Multiplayer ist eindeutig das Herzstück des Spiels und zeigt, wie Treyarch weiterhin versucht, die klassische „Time-to-kill“-Dynamik, die schnelle Bewegung und das typische Black Ops-Feeling in ein modernes Gameplay-Konzept einzubetten.
Spieler können viel flüssiger sprinten, rutschen und diagonale Bewegungen kombinieren. Dadurch entsteht ein hohes Tempo, das an die besten Zeiten der Serie erinnert, ohne zu futuristisch oder distanziert zu wirken. Besonders positiv ist die Waffenbalance. Sturmgewehre bleiben der Allround-Favorit, während Maschinenpistolen dominieren, insbesondere in engen Kartenbereichen, aufgrund der Überschneidung mit erweiterter Bewegung.
Grafik & Sound
Technisch liefert das Spiel auf der PS5 ein sehr sauberes Bild ab: Detaillierte Umgebungen, dynamische Beleuchtung und flüssige Bildraten in den Standard-Performance- oder Fidelity-Optionen fallen auf. Texturqualität und Partikeleffekte sind auf dem neuesten Stand und die Präsentation der großen Multiplayer-Karten kann sich sehen lassen. Der Soundtrack und die Soundeffekte machen einen soliden Job – kraftvolle Waffensounds, präziser 3D-Sound und stimmige Inszenierung in den Zwischensequenzen. Dennoch fällt manchmal auf, dass einzelne Assets (NPC-Animationen, Gesichtsdarstellung) hinter den grafischen Highlights zurückbleiben, was die Immersion kurzzeitig unterbricht.
Abschluss
Call of Duty: Black Ops 7 ist eine ambivalente Erfahrung. Auf der positiven Seite gibt es ein riesiges Paket an Multiplayer-Inhalten, einen beliebten und weiterentwickelten Zombies-Modus und technischen Feinschliff auf der PS5 Pro. Andererseits haben Sie das Gefühl, dass einige der Entscheidungen der Live-Service- und Content-Wachstumsmentalität geopfert wurden. Die Koop-Kampagne ist experimentell, wirkt erzählerisch uneinheitlich und enttäuscht in mehreren Bereichen. Der Online-Zwang setzt der Geschichte einen großen Dämpfer. Spieler, die eine starke, eigenständige Einzelspieler-Erzählung erwarten, könnten sehr enttäuscht sein. Auch das Setting und die Erzählung sind einfach zu überzogen und futuristisch.
Wer Multiplayer und Zombies liebt, bekommt hier jede Menge Stoff und fein abgestimmte Matches geboten. Insgesamt ist COD Black Ops 7 ein solider, aber nicht makelloser Einstieg in die Shooter-Reihe. Online-HUI, Offline-PFUI.
Profi
- Umfangreicher Multiplayer mit vielen Karten und neuen Bewegungsmöglichkeiten
- starker, beliebter Zombies-Modus mit viel Inhalt
- sanfte, präzise Steuerung
- grafisch mit 4k-Auflösung und bis zu 120fps auf sehr hohem Niveau (PS5 Pro)
- Technisch größtenteils sehr sauber
- 3D-Audio klingt äußerst atmosphärisch
- Diesmal ist die Menüstruktur übersichtlicher und nicht so hoffnungslos überladen
Kontra
- Die Kampagne wirkt erzählerisch flach und verliert an narrativer Tiefe
- Online-Koop-Pflicht im vermeintlichen Einzelspieler-Story-Modus
- Pause-Taste ist aufgrund des Koop-Fokus ein Fremdwort in der Geschichte
- Das Story-Setting ist einfach zu übertrieben und (absichtlich) völlig unrealistisch
- Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Black Ops 7 schlecht
- Der Mehrspielermodus kann für Neulinge zunächst frustrierend sein
Bewertung
Wurde getestet Call of Duty: Black Ops 7 An PS5 von Andreas Erber. Das Spiel war zum Zeitpunkt unseres Tests für uns geeignet Version1.086.000 vor. Der Testexemplar/Rezensionscode für Call of Duty: Black Ops 7 wurde uns geschenkt von Activision Blizzard kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke schön!





