Crimson Desert Review – Höchste Fantasie

Crimson Desert zeichnet sich als Open-World-Action-Adventure-Spiel aus, bei dem sich Erkundung und Kampf überschneiden. Im Vorfeld der Veröffentlichung gab es viele Diskussionen darüber, was genau das Spiel ist und ob es zu schön ist, um wahr zu sein. In Trailern wurde alles gezeigt, vom Drachenfliegen und Mech-Piloten bis hin zu Bosskämpfen im Shadow of the Colossus-Stil. Der Entwickler Pearl Abyss hat sich mit seinem ersten Einzelspieler-Spiel sicherlich hohe Ziele gesetzt, und es lässt sich nicht leugnen, dass Crimson Desert ein unglaublich ehrgeiziges Spiel ist, das so viele Ideen wie möglich vereint.
Ein paar Stunden nach Beginn meines Abenteuers in Crimson Desert beschloss ich, den Osten der Herzogin von Hernand zu erkunden – dem Ausgangspunkt des Spiels. Gleich hinter einem abfallenden Tal konnte ich etwas erkennen, das wie ein riesiges Sprungbrett auf einem Bergrücken aussah. Mit diesem Wahrzeichen im Visier machte ich es mir zur Aufgabe, die kalkhaltige Felswand zu erklimmen und herauszufinden, was genau dieses verlockende Bauwerk war.
Während ich überlegte, wie ich den Aufstieg am besten bewältigen sollte, suchte ich nach Stellen, an denen ich stehen und meine Ausdauer auffrischen konnte, bevor ich weiterging. Schließlich erreichte ich den Gipfel und entdeckte, dass das, was wie ein Sprungbrett aussah, in Wirklichkeit eine mysteriöse Holzrolle war. Es war nicht klar, wofür es verwendet wurde, aber es war mir eigentlich egal. Die Aussicht von oben erregte sofort meine Aufmerksamkeit und bot ein atemberaubendes Panorama auf Hernand und darüber hinaus. So weit das Auge reichte, erstreckte sich eine idyllische Landschaft, übersät mit Weilern, wunderschönen Wiesen und dichten Wäldern. In der Ferne ragten schneebedeckte Berggipfel in die Wolken, während eine Reihe von Bergburgen nur einen Pferderitt entfernt waren.
