Das Remaster von Sacred 2 sei „schrecklich“ und ein „Downgrade“, sagen Fans
Hellspawn: Sacred 2 erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit, doch das Remaster wird derzeit auf Steam verteufelt – und das zu Recht.
Erinnerungen an Ancaria, eine scheinbar endlose offene Welt voller Quests und absurder Easter Eggs sowie den unvergleichlichen Soundtrack von Blind Guardian, sind bei vielen deutschen PC-Spielern tief verwurzelt.
Sacred 2 war 2008 technisch holprig, bot aber eine Spielwelt von immenser Größe und war für viele das Diablo 2 in 3D, das sie sich schon lange gewünscht hatten. Als für 2025 ein Remaster angekündigt wurde, das die Gold-Edition von Sacred 2 samt Add-on in die Moderne bringen sollte, hofften viele auf ein Revival der in der Vergangenheit oft misshandelten Serie.
Doch was THQ Nordic und Funatics Software nun geliefert haben, lässt die Steam-Community kollektiv den Kopf schütteln. Von 425 Benutzerbewertungen Bei Redaktionsschluss waren lediglich 42 Prozent positiv. Das Remaster wird nicht nur als halbherzig wahrgenommen, sondern in vielerlei Hinsicht als deutliche Verschlechterung gegenüber dem Original.
Die Enttäuschung sitzt so tief, dass einige Spieler sie sogar mit dem ungeliebten und allgemein angesehenen Tiefpunkt vergleichen Heilig 3 ziehen. Sie sprechen hier nicht von einem Remaster, sondern eher von einem „Downgrade“, das „unspielbar“ sein soll.
GameStar hat auch das Sacred 2 Remaster auf die Probe gestellt. Wir verraten euch, worum es in der Community-Kritik geht.
Im Fokus der Kritik stehen nicht nur technische Mängel, sondern vor allem radikale Designentscheidungen, die Kernfunktionen des Action-Rollenspiels wegfallen oder einschränken. Funktionen, die für die Langzeitmotivation vieler Spieler unerlässlich waren, fehlen nun.
Eines der größten Ärgernisse ist der fehlende Freispielmodus, der dazu führt, dass Bosse nur einmal getötet werden können und somit nicht mehr für die Jagd nach legendärer Beute (Loot Farming) genutzt werden können.
