Die Rückkehr des heißesten Events, neue Scouting-Mechaniken und das Ende von „Vanilla Hunt“
Die Entwickler von Hunt: Showdown wollen mit neuen Tracking-Mechanismen die Art und Weise ändern, wie man andere Spieler findet.
Gestartet am 22. Februar 2018 Jagd: Showdown im Early Access. Damals nur mit Karte; Auch der Trio-Spielmodus kam viel später. Seitdem hat sich bei Cryteks Shooter einiges getan. In den letzten acht Jahren kamen drei neue Karten und unzählige Waffen hinzu. Das Spiel wurde sogar Ende 2024 veröffentlicht ein Relaunch, der von den Fans kontrovers diskutiert wurde einschließlich einer Motoraufrüstung.
Zum 8. Jubiläum von Hunt: Showdown haben wir mit Dennis Schwarz, Gameplay Director bei Crytek, über die Zukunft des Shooters gesprochen und ihn gefragt, welche neuen Inhalte das Team im Jahr 2026 plant.
Eines können wir schon jetzt verraten: Dieses Jahr wird es in Hunt ziemlich heiß sein. Neben der Rückkehr eines beliebten Wetterereignisses experimentieren die Entwickler mit neuen Möglichkeiten, Feinde aufzuspüren und verabschieden sich langsam von der klassischen „Vanillejagd“.
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Damit hätte niemand gerechnet: Hunt Showdown überrascht seine Fans mit einer brandneuen Waffe
Neue Scouting-Mechanik
Auch wenn Schwarz im GameStar-Interview keine konkreten Termine oder Inhalte einzelner Updates verraten möchte, stellt der Chefentwickler dennoch klar: Auch nach acht Jahren ist Hunt: Showdown noch nicht vorbei. Die Entwickler experimentieren jeden Tag mit neuen Ideen und Mechaniken.
Eines dieser Experimente betrifft das Sammeln von Informationen. Bisher waren gegnerische Teams zu spüren insbesondere über Audio-Hinweise An. Doch das könnte sich bald ändern, verrät Schwarz:
Wir möchten bald mit Mechanismen wie Tracking und Scouting experimentieren – also wie man andere Spieler entdeckt. Hunt ist ein Spiel, das stark auf unvollständigen und fragmentierten Informationen basiert.
Sie setzen jedes Spiel in Ihrem Kopf anhand von Hinweisen neu zusammen: Ah, da oben wurde geschossen, da unten ist ein Verbannter
. Wir wollen mit neuen Ideen und Experimenten in diese zentrale Gameplay-Schleife einsteigen. Das ist für uns sehr wichtig.
-Dennis Schwarz (Crytek)
Details dazu fehlen Schwarz noch, aber mit einem solchen Eingriff in das Kern-Gameplay von Hunt könnten die Entwickler tatsächlich frischen taktischen Wind in das etablierte Katz-und-Maus-Spiel der Kopfgeldjagd bringen.
Unser Shooter-Experte Phil Elsner Man könnte sich beispielsweise vorstellen, dass diese Tracking-Mechaniken eine Möglichkeit zum Lesen von Spuren oder eine Eigenschaft zur gezielten Verfolgung gegnerischer Jäger, beispielsweise über eine Duftspur, umfassen könnten. Das ist allerdings nur Spekulation.

Wenn Hunde im Käfig anfangen zu bellen, weiß der halbe Kellner schnell, wo wir sind. Also am besten schnell abbrennen.
Abschied von Vanillejagd
Eine weitere große Änderung betrifft die Saisonstruktur. Denn die Zeiten, in denen zwischen den Veranstaltungen wochenlange Leerlaufzeiten lagen, sind vorbei. Crytek möchte die Mauern zwischen den Veranstaltungen niederreißen – und hat bereits damit begonnen. Nach dem Ende der letzten Veranstaltung beginnt die zweite Runde Post Malones Mordzirkus
Einige Features wie die Eidmarker, Tarotkarten oder spezielle Versorgungspunkte blieben im Spiel.
Wir haben die Zeit von Vanillejagd
– also Jagd ohne aktive Veranstaltung – stark reduziert. Darüber hinaus bleiben einige Event-Mechaniken wie Eigenschaften und Eid-Tokens bestehen. Gegenstände werden den Spielern nicht mehr automatisch weggenommen.
Wir möchten eine ständige Abwechslung schaffen, bei der die Spieler jederzeit Zugriff auf spezielle Mechaniken haben. Das Ziel ist ein Mix: Wir werden natürlich weiterhin über coole Events und neue Mechaniken nachdenken. Gleichzeitig ermitteln wir, welche alten Mechaniker erhalten bleiben und welche – wenn sie stören – in den Ruhestand gehen.
-Dennis Schwarz (Crytek)
Im Jahr 2026 wird Hunt (wieder) brennen.
Das weiß jeder, der die Diskussionen innerhalb der Hunt-Community über neue Wetterbedingungen verfolgt Schnee steht schon lange ganz oben auf der Wunschliste Die Fans stehen. Unter anderem wäre es eine coole Möglichkeit, die oben erwähnten Tracking-Mechaniken in Form von Tracking umzusetzen.
Ob im Jahr 2026 endlich Schnee Einzug in Hunt halten wird, wollte Dennis Schwarz im Interview nicht verraten. Denn bei Crytek liegt der Fokus derzeit auf dem gegenteiligen Element: So sollte es auch sein das Inferno-Eventin dem die Karten des Spiels dieses Jahr in Brand gesteckt werden werde auf jeden Fall wiederkommen.
Und damit könnte ein vorhandenes wildes Ziel endlich seinen Weg auf alle Karten des Extraktions-Shooters finden. Denn, wie Schwarz mit einem verschmitzten Grinsen andeutet, The Inferno passt thematisch gut zu Hellborn …
Bisher war der Flammenboss nur auf der neuesten Karte, Mammon’s Gulch, zu finden. Die Aussage von Schwarz deutet jedoch darauf hin, dass Hellborn bald auch in Stillwater und DeSalle wüten könnte.
Es bleibt abzuwarten, ob der kürzlich getestete Spielmodus mit 15 Spielern auf einem Server dauerhaft Einzug in Hunt hält. Ein technischer Testlauf vom 4. bis 11. verlief stabil und wird nun intern bei Crytek evaluiert. Eines ist sicher: 2026 wird für Jäger alles andere als langweilig.
Den ersten Teil unseres Interviews mit Dennis Schwarz sowie weitere spannende Artikel zu Hunt: Showdown findet ihr übrigens in der Linkbox oben.
