Für Brittany ist die Physik zu meinem härtesten Gegner geworden, aber es macht viel Spaß
Den kleinen Kerl sieht man ziemlich oft in den Forschungsstationen. Ich habe ihn Johnny genannt.
Normalerweise spiele ich fast ausschließlich große Open-World- und Rollenspiele. Aber warum nicht etwas Neues ausprobieren? Deshalb habe ich es mir gerade im Rahmen des Steam Next Fest angesehen Ferne Küste: Bretagne erwischt.
Das Indie-Spiel des gleichnamigen Entwicklers konzentriert sich vor allem auf Parkour-Elementedie mich sehr ins Schwitzen bringen und Puzzledie schwerer sind, als sie aussehen.
Aber ich bin froh, meins für dich zu haben neue magnetische Fähigkeiten von A nach B geschwungen. Was bedeutet das? Das erfahren Sie jetzt!
In Zukunft wird es magnetisch sein
Ich übernehme die Rolle von Aaron, der von seinem mysteriösen Arbeitgeber – einem Unternehmen namens BIO2 – in die postapokalyptische Bretagne im Jahr 2080 geschickt wird. In der gefährlichen Westzone soll ich verlorene Daten wiederherstellen, bin aber eigentlich auf der Suche nach meinem vermissten Bruder Thomas.
Mein absoluter Endgegner ist ein mysteriöses, scheinbar intelligentes Wetterwesen namens „The Cloud“, das jede meiner Bewegungen beobachtet. Kurz gesagt: eine bedrohliche, stimmungsvolle Wolke.

Die Wolke sieht ein bisschen aus wie der Kopf eines Pilzes. Was siehst du?
Aber weil es ziemlich dumm wäre, einfach auf die Halbinsel zu laufen, habe ich es trotzdem meine magnetischen Handschuhe im Gepäck. Sie werden dringend benötigt, denn die einst wunderschöne Küstenlandschaft der französischen Bretagne hat sich in einen Friedhof aus rostigem Metall, Algenfarmen und verlassenen Forschungsstationen verwandelt.
Eine Spielmechanik, die Spaß macht
Ich beginne mein Abenteuer ganz am Anfang der Halbinsel, stapfe fröhlich über den knusprigen Sand und bewundere die wunderschöne Umgebung. Das Spiel hat atmosphärisch wirklich einiges zu bieten! Hin und wieder benutze ich meine Magnethandschuhe, um eine Kiste zu bewegen oder auf einen Felsen zu klettern.
Wer im Physikunterricht aufgepasst hat, weiß, dass Wasser Strom leitet. Man kann also nicht einfach wegschwimmen. Wenn ich ins kühle Nass falle, werde ich innerhalb von Sekunden gegrillt. Autsch!
Insgesamt kann ich zwei Magnetimpulse aussenden – einen für jeden Handwärmer. Um das Wasser zu überqueren, können Sie zwei Objekte miteinander verbinden, um eine Brücke zum anderen Ufer zu bauen. Alternativ kann ich mich auch zum nächsten schwebenden Metallstück ziehen.
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Im Indie-Action-Abenteuer Distant Shores: Brittany sind unsere besten Parkour-Fähigkeiten gefragt
Ein absolutes Highlight auf meinem Weg nach oben sind diese zurückgelassene Videoprotokolle von den Mitarbeitern der Forschungsstationen, die wirklich gut inszeniert sind. Bei Berührung erscheint aus Lichtpunkten die Silhouette einer Figur, die mir etwas über die Crew oder ein Erlebnis erzählt.
Das erinnert mich ein wenig Horizon Zero Dawnwenn ich durch die Ruinen der Alten Welt wate und plötzlich ein Audioprotokoll einer Person finde, die schon seit mehreren Jahren tot ist.
Relativ zu Beginn des Spiels entdecke ich eine Audionachricht, die ein wunderschönes Lied von Aarons Bruder Thomas enthält Schlafboote
enthält. Es wird gespielt, während ich mutig zur Forschungsstation stapfe und am Horizont das Logo des Spiels sehe. Gänsehaut!
Krämpfe Finger und herausfordernde Rätsel
Nach den ersten fünfzehn Minuten der Demo kommen wir direkt zum Wesentlichen: »Parkour!« In schwindelerregender Höhe muss ich mir mit Handschuhen den Weg nach oben bahnen. Lassen Sie mich eines sagen: Das ist wirklich kein erholsamer Küstenurlaub!

Hier herumzuklettern ist gar nicht so einfach.
Überall hängen Rohre, Metallstangen und Leitern von der Decke, manchmal nur an einem winzigen Seil befestigt. Gleiches Spiel wie zuvor: Ich muss die Teile besorgen sinnvoll verbindenvorwärts gehen. Sollte ich zwischenzeitlich einen unehrenhaften Abgang nach unten schaffen, gibt es zwar Speicherpunkte, diese liegen aber meist etwas weiter hinten. Wo sonst wäre die Herausforderung?!
Was mir besonders gefallen hat: Ich werde hier wirklich gefordert. Die Rätsel werden mit jedem Schritt, den ich mache, merklich schwieriger. Es kommt selten vor, dass ich bei einer Demo solch einen Ehrgeiz verspüre. Distant Shore hat es aber geschafft!
Bisher habe ich etwa zwei Stunden mit der Demo verbracht und werde auf jeden Fall noch eine Weile weiterspielen – auch wenn mir der Kopf schwirrt und ich mich manchmal über mein Board aufrege. Nun, wir sind alle nur Leute mit magnetischen Handschuhen!
Ein kleines aber…
Derzeit ist die Handlung des Spiels nicht so tiefgründig, wie ich es von anderen Spielen kenne und liebe. Da ich Distant Shore: Brittany noch nicht so lange gespielt habe, nenne ich dies an dieser Stelle vorsichtig als Kritikpunkt. Wer weiß: Vielleicht werden es noch mehr, je tiefer ich in die Spielwelt eintauche.
