HBO möchte die stärkste Kampagne von Game of Thrones verfilmen, vielleicht sogar als Spielfilm statt als TV-Serie
Nach House of the Dragons und A Knight of the Seven Kingdoms könnte auch Game of Thrones erstmals ins Kino kommen. Wir sprechen über einen Film über Aegon den Eroberer. (Bild: HBO)
Westeros könnte vor der größten filmischen Herausforderung seit dem Ende der Hauptserie stehen. Während wir uns gerade erst an die politischen Intrigen und das Familiendrama von „House of the Dragon“ gewöhnen erste Rezensionen zu A Knight of the Seven Kingdoms HBO plant bereits, positiv zu sein der nächste gewaltige Schlag.
Diesmal kehren wir zum absoluten Nullpunkt des modernen Weltkalenders zurück: Aegons Eroberung. Dieses Ereignis formte den Kontinent Westeros, wie Sie ihn heute kennen, und legte den Grundstein für den Eisernen Thron und die Vorherrschaft der Drachenreiter.
Meer ein Interview mit dem Autor George RR Martin Sowohl HBO als auch die Muttergesellschaft Warner Bros. entwickeln derzeit ein Konzept zur Verfilmung dieser Kampagne. Das könnte geschehen sowohl als Serie – als auch in Form eines Filmsvergleichbar mit Dune.
Die Geburt von Westeros
Aegon I. Targaryenauch bekannt als Aegon der Eroberer, ist eine fast mythische Figur in der Überlieferung von George RR Martin. Zusammen mit seinen Schwesterfrauen Visenya und Rhaenys überquerte er die Meerenge zwischen Valyria und Westeros die sieben widersprüchlichen Königreiche unter einem Banner zu vereinen.
Sie verließen sich nicht nur auf diplomatisches Geschick oder das Versprechen einer besseren Zukunft. Sie brachten drei der mächtigsten Drachen mit dem, der jemals über den Kontinent geflogen ist: Balerion der schwarze Schrecken, Vhagar und Meraxes. Unter anderem verwandelten die Drachen die Burg Harrenhal in geschmolzenes Gestein und besiegelten das Schicksal ganzer Adelshäuser.
Ein Maßstab wie der von Denis Villeneuve
In den Augen von Warner Bros. könnte die Inszenierung von „Aegon’s Conquest“ als „Mammutfilm in der Größe von Dune“ (Hollywood Reporter) eine Gelegenheit sein, das Franchise endlich über die heimische Leinwand hinaus zu etablieren. Gleichzeitig scheint sich das Unternehmen auch die Option offen zu lassen, den traditionelleren Weg als Streaming-Serie über HBO Max zu gehen.
Beide Wege haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Eine Serie lässt deutlich mehr Zeit für die Charakterentwicklung der drei Geschwister und die komplexen politischen Verhältnisse der Zeit. Ein Film hingegen könnte die visuelle Wirkung bieten, die einem Ereignis dieser Größenordnung gerecht wird.

Die Drachen aus „House of the Dragon“ sind Kinderspielzeuge gegen die Riesen, die Aegons Eroberungsfeldzug verwüstet haben. (Bild: HBO)
Unterdessen arbeitet Autor Quoc Dang Tran derzeit an ersten Konzepten für eine Serie, die auf den Ereignissen von Game of Thrones basiert arbeiten. Nachdem HBO offenbar die Idee einer düsteren Jon-Snow-Fortsetzung abgelehnt hat, scheint nun Arya Stark in den Fokus zu rücken.
Die Zuschauer konnten miterleben, was mit dem ausgebildeten Attentäter auf dem Kontinent Essos passiert. Bis dahin wird es aber wohl noch einige Jahre dauern, das Projekt befindet sich noch in einer sehr frühen Phase.
