„Ich spüre es in meiner Seele“
Viel hilft viel? Dies ist im aktuellen Endgame von Diablo 4 wohl nicht der Fall.
Wir sind dabei Diablo 4 Wenn Sie das Endspiel erreicht haben, kennen Sie wahrscheinlich das Bild: Sie besiegen einen der Endgegner wie Duriel oder Andariel, der Boss fällt und Der Bildschirm explodiert buchstäblich in einem Feuerwerk aus bunter Beute.
Was in den ersten Spielstunden zu Dopaminschüben führt, wird für viele Langzeitspieler immer mehr zu einer lästigen Pflichtaufgabe. Ein Screenshot, der derzeit auf Reddit für heftige Diskussionen sorgt, zeigt einen Boden, der vor lauter „einzigartigen“ Gegenständen kaum sichtbar ist.
Doch statt Freude löst dieses Bild in der Community eines aus: Erschöpfung und der dringende Wunsch nach mehr Lebensqualität zeichnen sich ab.
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Wenn aus Unikaten Massenware wird
Der Reddit-Benutzer „owa1313“ hat einen Screenshot geteilt, der den Boden nach mehreren Bossrotationen zeigt. Der gesamte Bildschirm ist mit den rot-orangefarbenen Strahlen bedeckt, die seltene, einzigartige Gegenstände markieren sollen. Der zynische Kommentar des Erstellers:
»Mir ist extrem langweilig, Kumpels. Das Beutesystem ist kaputt. Insgesamt habe ich nur einen Zwei-Sterne-Artikel erhalten.“
Das Bild veranschaulicht perfekt das Dilemma des aktuellen „Loot Reborn“-Zustands: Blizzard hat mit Staffel 4 die Itemisierung grundlegend überarbeitet und verbessert, doch im absoluten Endgame – insbesondere auf dem Schwierigkeitsgrad Torment 4 – verschiebt sich das Problem.
Legendäre und einzigartige Gegenstände fallen jetzt so häufig, dass sie ihren Sonderstatus verloren haben. Für Spieler, die ihre Ausrüstung perfektionieren wollen, zählen fast nur Gegenstände mit sogenannten „Major Affixes“.
Diese sind im Spiel durch einen Stern gekennzeichnet. Alles andere, und das ist der überwiegende Teil der Beute im Screenshot, ist im Grunde gerecht noch Material für den Schmied.
Der Reddit-Benutzer »PikkinPawketts« schreibt:
»Ich spüre das tief in meiner Seele. Es macht mir nichts aus, für meine Sachen zu arbeiten, aber es macht mir schon etwas aus, für den Müll zu arbeiten.“
Das Problem mit dem Tetris-Inventar
Die Kritik der Community richtet sich weniger an die Drop-Raten der Top-Items selbst, sondern an diese die Zeitverschwendung, die mit der Masse an nutzloser Beute einhergeht. Wenn Sie Bosse effizient farmen möchten, verbringen Sie oft mehr Zeit damit, sich ins Dorf zu teleportieren, Ihr Inventar zu leeren und Gegenstände zu verschrotten, als tatsächlich zu kämpfen.
Auch wir sind in der aktuellen Saison auf dieses Problem gestoßen, wie Sie in unserem Gameplay-Video sehen können:
Die Situation erscheint besonders absurd, da es sich bei den gezeigten Drops um „Unikate“ handelt – Gegenstände, die in früheren Diablo-Teilen wie verwendet wurden Diablo 2 waren echte Raritäten. Allerdings sind sie in Diablo 4 so allgegenwärtig, dass sie oft nicht einmal in die Hand genommen werden, es sei denn, sie zeigen das charakteristische Aufblitzen eines großen Affixes.
Eine kleine Funktion würde D4 so viel besser machen
Die Diskussion unter dem Bild führt unweigerlich zu einer Nachfrage nach Funktionen, die in Konkurrenztiteln wie z. B. nicht verfügbar sind Letzte Epoche oder Pfad des Exils sind längst Standard: ein konfigurierbarer Beutefilter.
Spieler möchten vermeiden können, Gegenstände zu sehen, die für ihren Bau oder Fortschritt irrelevant sind. Eine noch bessere Lösung, die in den Kommentaren viel Zuspruch findet, ist eine „Auto-Salvage“-Funktion.
Eine Einstellung im Menü könnte dafür sorgen, dass Gegenstände unterhalb einer bestimmten Qualitätsstufe (z. B. alle Legendären und Einzigartigen ohne größere Affixe) beim Aufheben automatisch in Handwerksmaterialien umgewandelt werden. Das funktioniert schließlich auch bei blauen und gelben Artikeln.
Glücklicherweise scheint Blizzard endlich die Gebete und die Kritik der Community in Threads wie diesem erhört zu haben. Für die kommende Lord of Hatred-Erweiterung wurde ein Beutefilter bestätigt – auch wenn wir noch nicht wissen, ob er unerwünschte Gegenstände nur versteckt oder direkt zerlegt.
Bis zur Veröffentlichung des Add-Ons müssen Sie sich jedoch noch ein paar Mal gedulden und den Schmied Ihres Vertrauens aufsuchen – im Guten wie im Schlechten.
